• ICH TRAG' MTV - UNSER ONLINE-FANSHOP

    ICH TRAG' MTV - UNSER ONLINE-FANSHOP

    Hier!

  • ONLINE SPENDEN - JETZT DEINEN MTV UNTERSTÜTZEN!

    ONLINE SPENDEN - JETZT DEINEN MTV UNTERSTÜTZEN!

    Erst Pandemie und mehrere Monate Lock Down, jetzt explodierende Energiekosten -
    wir freuen uns über jede Spende, die uns hilft, als gemeinnütziger Verein weiter
    Sport für alle anzubieten! Zum Online-Spenden-Button geht's

    Hier!

  • #MTV-GESICHT – JETZT ALS ÜBUNGSLEITER/IN BEWERBEN!

    #MTV-GESICHT – JETZT ALS ÜBUNGSLEITER/IN BEWERBEN!

    Unsere Übungsleitungen sind unverzichtbar, sie sind das „Gesicht des Vereins“.
    Werde auch Du „MTV-Gesicht“ und begeistere Menschen für den Sport -
    bewirb Dich ab sofort als Übungsleitung!
    Mehr Infos

    Hier!

  • NEU: 3D-TOUR DURCHS SPORTZENTRUM!

    NEU: 3D-TOUR DURCHS SPORTZENTRUM!

    Ab sofort gibt's das MTV-Sportzentrum (SpoZ) zum Kennenlernen auch in 3D -
    als Tour durch die verschiedenen Räume! Zur „Tour de SpoZ“ geht's

    Hier!

  • MULTIFUNKTIONSPLATZ: FERTIGSTELLUNG RÜCKT NÄHER

    MULTIFUNKTIONSPLATZ: FERTIGSTELLUNG RÜCKT NÄHER

    Nach Aufbringung des Kunststoffbelags steht unser Multifunktionsplatz kurz vor der Fertigstellung.
    Auch die Spielfeldlinien sind inzwischen gezogen.
  • ENERGIEKOSTEN EXPLODIEREN - SPORTVEREINE ERNEUT UNTER DRUCK!

    ENERGIEKOSTEN EXPLODIEREN - SPORTVEREINE ERNEUT UNTER DRUCK!

    Der WDR widmet sich den explodierenden Energiekosten und deren Folgen für Sportvereine.
    Unter anderem am Beispiel des MTV wird die aktuelle Situation beleuchtet.
    Zum Beitrag der Aktuellen Stunde vom 12.09.2022 geht's

    Hier!

Immer in Bewegung - Herzlich Willkommen beim MTV

Der MTV Köln 1850 ist Kölns größter Breitensportverein. Wir bringen Menschen in Bewegung, vom Freizeitsport über den Leistungs- und Gesundheitssport bis hin zum Rehabilitationssport, vom Kleinkind bis zum Senior!

Rund 5800 Mitglieder und Kursteilnehmer nutzen unser Sportangebot mit über 800 Stunden Sport pro Woche in mehr als 60 Sportstätten in ganz Köln, mit dem Schwerpunkt rechtsrheinische Stadtteile.

Breitensport Mannschaftssport Rehasport Sportzentrum

ENERGIE-LOCKDOWN FÜR DEN SPORT VERHINDERN!

12.07.2022 Der DOSB warnt eindringlich davor, in der sich abzeichnenden Energiekrise die Fehler aus der Corona-Pandemie zu wiederholen und Schwimmbäder und weitere Sportstätten erneut zu schließen. „Der vereinsbasierteSchwimmen Genovevabad MTV Motiv 2016 und gemeinwohlorientierte Sport ist wesentlich mehr als eine Freizeitaktivität. Er ist unverzichtbarer Teil der sozialen Daseinsvorsorge und erfüllt wichtige soziale und gesundheitsfördernde Funktionen für die Gesellschaft. Dies muss bei allen Entscheidungen zur Gas- und Wärmeversorgung berücksichtigt werden“, sagt der DOSB-Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester. Der DOSB fordert die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen auf, für das Schwimmen lernen geeignete Bäder bzw. Wasserflächen so lange wie möglich geöffnet zu halten. Im weiteren Jahresverlauf gelte dies auch für Sporthallen.

Er verurteilt die Empfehlung des Deutschen Städtetages, kurzfristig Hallenbäder (nicht Spaßbäder) zu schließen – was drastische Folgen für die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger*innen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in Kauf nimmt. „Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind

keine sicheren Schwimmer*innen“, sagt Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung.

Bereits durch die Corona-Pandemie haben die rund 90.000 Sportvereine Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte verloren. „Zahlreiche Menschen leiden zunehmend unter Bewegungsmangel im Alltag und den physischen und psychischen Folgen“, ergänzt Röhrbein. Jedes sechste Kind habe im Verlauf der Pandemie an Gewicht zugenommen, 6 % leide an Adipositas und 31 % der Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren haben psychische Auffälligkeiten. Ein Drittel der älteren Menschen sowie über 80 % der Kinder und Jugendlichen erreichen nicht die WHO-Empfehlungen zum Mindestmaß an Bewegung. Je körperlich aktiver ältere Menschen sind, umso seltener sind sie depressiv oder ängstlich. Diese gesellschaftlichen Schäden dürften durch erneute Schließungen von Sporthallen und Bädern nicht noch weiter verstärkt werden. Im Übrigen gehe es bei den Schwimmbädern nicht nur um Gesundheitssport, sondern auch um Schwimm- und Rettungsausbildung zur Vermeidung des Ertrinkungstodes.

Laut dem Expert*innenrat der Bundesregierung zu COVID-19 muss „die Sicherung der sozialen Teilhabe durch […] sportliche und kulturelle Aktivitäten weiterhin höchste Priorität genießen“. Diese Bewertung muss auch auf die Energiekrise übertragen werden.

Schwimmen Motiv SL LSBNRW 301

Finanzielle Belastung der Sportvereine durch Preissteigerungen

Die deutschen Sportvereine werden von der aktuellen Krise nach der Pandemie erneut auch finanziell getroffen. Neben Entlastungen für Privatpersonen und Unternehmen bedarf es auch direkter finanzielle Hilfen für Sportvereine. Beitragserhöhungen sind keine Option, da die Vereinsmitglieder auch privat massiv von den Preissteigerungen betroffen sind. Bund und Länder dürfen die Kommunen mit den Energiepreissteigerungen nicht allein lassen.

Sportstätten langfristig unabhängig von fossilen Brennstoffen machen

Langfristig gilt es, die Sportstätten von fossilen Energien unabhängig zu machen. Mit umfassenden energetischen Beratungen (Ökochecks/Energiechecks), darauf basierenden Investitionen und zusätzlichen Förderlinien (Investitionszuschüsse/zinslose Darlehen) kann die Umrüstung auf regenerative Energieträger vorangetrieben werden. Ein Beispiel: Die Dachflächen von rund 39.000 deutschen Sport- und Tennishallen bieten ein großes Potenzial für Kommunen und Sportvereine, Sportanlagen so schnell wie möglich weitgehend mit regenerativer Solarenergie zu versorgen.

Gleichzeitig sieht sich der gemeinwohlorientierte Sport unter dem Dach des DOSB auch selbst in der Verantwortung, Energie- und Gasverbräuche zu reduzieren. In Abstimmung mit der Bäderallianz wird ein Drei-Stufen-Plan für den Betrieb der überwiegend gasbetriebenen Bäder für den Fall einer Gasnotlage, insbesondere für Schulen und Vereine, vorgeschlagen:
Stufe 1: Abschaltung der hochtemperierten Außenbecken, und ggf. zusätzlich Freibäder unbeheizt bis zum Saisonende weiter betreiben
Stufe 2: Alle freizeitaffinen Becken und Saunen (alles außer Sportbecken und Lehrschwimmbecken) außer Betrieb nehmen
Stufe 3: Wassertemperatur in den verbleibenden Sport-/Lehrschwimmbecken auf 26 °C absenken

Fakten zur Situation der deutschen Sportstätten

In Deutschland existieren etwa 230.000 Sportstätten, darunter 39.000 Sport- und Tennishallen, 9.340 Bäder, 8.000 Schießanlagen und 60.000 Vereinsheime bzw. Funktionsgebäude. Insgesamt übernehmen für etwa zwei Drittel der Sportstätten Kommunen die Trägerschaft, bei dem verbleibenden Drittel sind Sportvereine die Eigentümer. Der Sanierungsstau bei den Investitionen für Sportstätten verursacht vor allem beim Thema Energie negative Folgen: Da viele Sportstätten im Zuge der “Goldenen Pläne” gebaut wurden und seither nicht mehr großflächig saniert wurden, dominieren bei der Wärmeversorgung vor allem fossile Energieträger wie Ölheizungen, Gasheizungen oder sogar Nachtspeicheröfen. Die Verwendung von regenerativen Energiequellen zur Wärmeversorgung stellt die Ausnahme dar. Das gleiche gilt für die regenerative Energieversorgung durch Photovoltaik-Anlagen. Die unzureichende Gesetzeslage zur Finanzierung und zum Betrieb von PV-Anlagen schreckt viele Sportvereine vor diesem Investment ab.

Wieso sind Schwimmbäder besonders betroffen?

Mehr als 90 % der Schwimmbäder werden aktuell mit Gas beheizt. Das Schwimmbad ist diejenige Sportanlage, die den höchsten Energiebedarf aufweist. Sie werden fast ausschließlich durch Kommunen oder private Betreiber betrieben. Nur wenige Sportvereine besitzen ein vereinseigenes Schwimmbad.

Mit diesem Positionspapier wenden wir uns heute an Entscheider*innen in Politik und Institutionen.

(Quelle: DOSB)

Der MTV Köln 1850 unterstützt die Forderungen des DOSB. Als Nutzer mehrerer kommunaler Schwimmbäder (Genovevabad, Kombibad Höhenberg, Chorweilerbad), des Schwimmleistungszentrums an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie als Betreiber unseres vereinseigenen Bewegugsbades im MTV Sportzentrum sind wir in besonderem Maße von den Energiekostensteigerungen und damit verbundenen, eventuellen Einschränkungen bis hin zu Badschließungen betroffen und fragen wir uns, ob Entscheidungsträger/innen nichts aus der Corona-Pandemie gelernt haben😠! 

 

Schwimmen Frauen 1 LSBNRW SL

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.